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Zugeparkter Brunnen

Verkehrsverein – Plädoyer für zentralen Radständer

Der Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim (VHH) bereitet gegenwärtig seine Jahreshauptversammlung vor, die einer Tradition folgend auch diesmal mit einem „besonderen Bonbon“ aufwartet.

Rück- und Ausblick gehalten wird am 28. August (Mittwoch) um 19 Uhr auf der Vinotheke-Terrasse im Rebmuttergarten. Bevor dort in die Tagesordnung eingetreten wird, treffen sich Mitglieder und Freunde des Vereins um 18 Uhr vor dem Blumenhaus Mai zu einer kleinen Wanderung durch die Rebenlandschaft.
Die von Volker Hörr, dem Leiter des Staatsweingutes Bensheim, geführten Teilnehmer steuern zunächst den Steinkopf an, wo ein in dieser Lage herangereifter Tropfen ausgeschenkt wird. Danach geht es über eine Teilstrecke des Erlebnisweges „Wein und Stein“ in den Rebmuttergarten.


Vorsitzender Helmut Engelhard verspricht einen kurzweiligen Versammlungsablauf ohne ausschweifende Tätigkeitsberichte.
Im Mittelpunkt solle bei einem Glas Bergsträßer der Gedankenaustausch stehen, aus dem sich – so seine Hoffnung – die eine oder andere Anregung für die praktische Vorstandsarbeit ergeben könne. Gute Vorschläge sind auch deshalb erwünscht, weil der Verkehrs- und Heimatverein 2016 auf den Tag seiner Gründung vor 150 Jahren zurückblicken kann.
Im Rahmen der Sitzung monierte Geschäftsführer Gerhard Kasper, dass der Marktbrunnen entgegen früherer Jahre nicht mehr mit Blumenkästen geschmückt wird. Inzwischen werde die Anlage zunehmend als Abstellplatz für Fahrräder missbraucht. „An einer so sensiblen Stelle ist das wirklich keine Augenweide“, sagte Kasper und legte zur Bestätigung ein Foto vor. Der Geschäftsführer plädierte stattdessen für die Installierung eines zentralen Fahrradständers im Bereich Haus Nack/Einmündung Schunkengasse: „Dort macht er optisch nichts kaputt.“.
Vom Vorschlag, für die „Stahlrösser“ gegenüber der Schlossschule Platz zu schaffen, hält Kasper nichts. Die Anschaffung eines halbwegs vernünftigen Fahrrades sei eine teure Angelegenheit: „Die Radler wollen bei einem Besuch auf dem Marktplatz von allen Plätzen aus freien Blick auf ihr Fahrrad haben.