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Rundes Jubiläum für den Weihnachtsbaum


Rechtzeitig vor dem Start in die Adventswochen lässt der Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim (VHH) seinen Christbaum in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Die Bevölkerung ist zur Übergabefeier am Mittwoch (26.) um 18 Uhr auf dem Großen Markt willkommen.

Schönes Heppenheim im Infrarot-Licht


Beim Nikolausmarkt am 6. Dezember (Samstag) bietet der Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim (VHH) einen neuen Kalender an. Erworben werden kann das repräsentative Druckwerk indessen schon früher.

Weil Heppenheim-Kalender keine Seltenheit sind, bestand im VHH eigentlich schon länger Konsens darüber, von einer weiteren Herausgabe Abstand zu nehmen. Die Entscheidung wurde rückgängig gemacht, nachdem Geschäftsführer Gerhard Kasper in der jüngsten Sitzung eine Bilderauswahl des Bensheimer Fotografen Volker Weber zur Diskussion stellte.
Der Vorstand war derart beeindruckt, dass er zu einer Neubewertung gelangte. Tenor: „Ja, diese Aufnahmen sollten einer größeren Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.“

Notlösung, aber im städtischen Interesse

Unterstützung für die Pläne von Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU): Heppenheims Verkehrs- und Heimatverein befürwortet den geplanten Kauf der Metzendorfimmobilie.

„Dieser Kauf ist eine Notlösung und liegt im städtischen Interesse. Eine Alternative dazu sehen wir leider nicht.“ So beginnt eine Stellungnahme vom Vorsitzenden des Verkehrs- und Heimatvereins Helmut Engelhard zum Ankauf des Metzendorfhauses für 1,9 Millionen Euro sowie der Tiefgarage für 1,5 Millionen Euro. Und weiter: „Für uns steht außer Frage, dass der von den Eigentümern diktierte Kaufpreis kein marktgerechter Kaufpreis ist. Die Immobilie ist, für jeden sichtbar, in den letzten 11 Jahren sehr heruntergekommen, sodass sie nur mit einem hohen finanziellen Aufwand saniert werden kann. Das hätte an sich einen weit geringeren Kaufpreis gerechtfertigt. Ein privater Investor würde soviel Geld zum Erwerb nicht in die Hand nehmen, weil die Sanierung sehr teuer wird.“

Wildwuchs rund um die Starkenburg

Kritik am Hessischen Immobilienmanagement – Symbolträchtiger
Werbeträger verliert an Strahlkraft

Die oft als „weit ins Land grüßender Botschafter“ bezeichnete
Starkenburg läuft Gefahr, von immer weniger Menschen wahrgenommen zu werden. Verantwortlich dafür wird besorgniserregender Wildwuchs gemacht. Wenn Gerhard Kasper als Geschäftsführer des Verkehrs- und Heimatvereins Heppenheim (VHH) auf die Starkenburg zu sprechen kommt, dann schwingt in seinem Tonfall unüberhörbar Verbitterung mit. Seit Jahren schon setze er alle Hebel in Bewegung, um der dort fortschreitenden Verbuschung Einhalt zu gebieten. Kaspers Einsatz kommt indessen einem „Kampf gegen Windmühlenflügel“ gleich. So ist der an die Burg angrenzende Südhang so stark von Wildwuchs überwuchert, dass große Teile des historischen Gemäuers unter einem Dickicht von Hecken und hochschießenden Sträuchern verschwinden.

Mann mit natürlicher Autorität

JUBILÄUM Helmut Engelhard feiert 65. Geburtstag – Besondere Verdienste um den
Verkehrs- und Heimatverein

Mit Helmut Engelhard vollendet heute (4.) eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Kreisstadt sein 65. Lebensjahr. Besondere Verdienste erworben hat sich der Rechtsanwalt und Notar als Vorsitzender des Verkehrs- und Heimatvereins Heppenheim (VHH). Der Jubilar ließ sich bei der Generalversammlung 1991 in die Pflicht nehmen. Auch wenn noch nicht amtsmüde geworden, klingt zwischen den Zeilen neuerdings immer mal wieder durch, dass er die Verantwortung nach dem 150. Vereinsjubiläum 2016 gerne in jüngere Hände legen würde. Einfach aus dem Hut zaubern lässt sich ein Nachfolger allerdings nicht. Die Führungsrolle setzt besondere Anforderungen voraus, zu denen Heimatverbundenheit genauso gehört wie eine Spur von Weltläufigkeit. An selbstbewusstem Auftreten und der Fähigkeit, auf Menschen zugehen zu können, mangelte es dem Geburtstagskind noch nie.